Lesung

KulturQuer Video-Session 01 | Hasan Dewran & Alexander Bergmann

Lyrik mit Hasan Dewran unter Gemälden von Alexander Bergmann 

Auch wenn die Corona-Pandemie uns seit einem Jahr bis auf wenige Ausnahmen unsere Planungen als Kulturverein für Live-Veranstaltungen wieder zunichte macht, dürfen wir nicht aufhören, gemäß unseren Zielen aktiv zu sein. Daher beschlossen wir als KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V., unseren Künstler*innen zu ermöglichen, ihre Kunst online zu präsentieren, sei es Musik, Literatur, Fotografie oder Malerei usw. Dies wollen wir in regelmäßigen Abständen, etwa monatlich, anbieten. 

HASAN DEWRAN

Lyriker und Psychotherapeut, lebt und arbeitet in Mannheim; schreibt in Deutsch, Türkisch und in der Zaza-Sprache, bisher veröffentlichte er fünf Gedichtbände, zuletzt: UNGEAHNT – Gedichte und Aphorismen, erschienen bei Brandes & Apsel Verlag, in Frankfurt a. M. 2019. 

Vorgetragene Gedichte entnommen aus den folgenden Bänden: Feuer seit Zarathustra (Gedichte, Aphorismen und ein lyrisches Märchen, 1992), Mit Wildnis im Herzen (Gedichte und Aphorismen, 1998), Ungeahnt (Gedichte und Aphorismen, 2019)

www-hasan-dewran.de 

ALEXANDER BERGMANN

War in Usbekistan als Lehrer und Dozent tätig für Bildende Kunst, Methodik und Technisches Zeichnen, außerdem als Künstler, sowie als Innen- und Außenraumdesigner und als Fotograf. Seit 1993 lebt er mit seiner Familie in Deutschland, organisiert und führt diverse Ausstellungen, Diavorträge und andere Kunstprojekte durch. 1999 ist er Mitbegründer des Vereins KulturQuer-QuerKultur Rhein-Neckar e.V. Seit 2005 bietet Bergmann die Kunstschule und offene Ateliers für Kinder und Erwachsene an – das „hofatelier in Mannheim“. 

www.hofatelier-17.de

www.facebook.com/alexander.bergmann.921

europa_morgen_land 2020/2021

Seit der Jahrtausendwende präsentieren wir in der Literaturreihe „europa_morgen_land“ jedes Jahr neueste deutschsprachige Literatur. Die Lesungen spiegeln eine vielfältige Literatur- und Kulturlandschaft, die sich im letzten halben Jahrhundert ausgebildet hat und nicht denkbar ist ohne die Einwanderungsgeschichte des Landes.

Wenn der deutschsprachige Roman des Jahres gesucht wird, wenn Long- und Short-Lists geschrieben werden, fehlen die Autor*innen der Reihe nicht. Saša Stanišic, Terézia Mora, Arno Camenisch oder Nino Haratischwili und viele andere Autor*innen unserer Reihe gehören zu den Nominierten und Ausgezeichneten der deutschsprachigen Literatur, sie sind Träger*innen des deutschen Buchpreises und vieler anderer Preise. Sie stammen aus Argentinien, dem Kosovo oder aus Georgien, sie haben unterschiedlichste Migrations-“Hintergründe“. Gemeinsam ist ihnen, dass sie auf Deutsch schreiben und zu den Besten der deutschsprachigen Literatur gehören. Ohne sie wäre die deutschsprachige Literatur um sehr vieles ärmer.

Marina Frenk: SO, 25. Oktober 2020 | 17.00 | Hausboot im Kulturzentrum dasHaus, Ludwigshafen

Terézia Mora: SO, 29. November 2020 ABGESAGT – ERSATZTERMIN SO, 9. Mai 2021| 17.00 | Port 25 – Raum für Gegenwartskunst, Mannheim

Olivia Wenzel: SO, 31. Januar 2021 | 17.00 ABGESAGT | Stadtbücherei Frankenthal

Selim Özdogan: SO, 14 März 2021 | 17.00 ABGESAGT | Hausboot im Kulturzentrum dasHaus, Ludwigshafen

Jaroslav Rudis: SO, 21. März 2021 | 17.00 | Port25 – Raum für Gegenwartskunst, Mannheim  LESUNG ERFOLGT ONLINE. Anmeldung bei gisela.kerntke@freenet.de

Coronabedingte Hygienemaßnahmen:

Es kann jeweils nur eine begrenzte Zahl von Gästen zugelassen werden. Alle rechtlichen Vorschriften und Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise Maskenpflicht und Abstandsregelungen,werden eingehalten.

Eine Reservierung wird daher dringend empfohlen, per Email an die einzelnen Orte:

Frankenthal: gabriele.koelling@frankenthal.de

Ludwigshafen: eleonore.hefner@kulturrheinneckar.de

Mannheim: gisela.kerntke@freenet.de oder dell.penner@t-online.de

Bitte warten Sie die Bestätigung per Email ab und bringen Sie diese am Abend mit. Sofern noch freie Plätze vorhanden sind, können Karten an der Abendkasse erworben werden. Auf der Internetseite www.europamorgenland.de finden Sie unser Datenerfassungsblatt. Sie erleichtern uns die Anmeldung, wenn Sie dieses bereits ausgefüllt zur Lesung mitbringen.

PROGRAMMFLYER

PDF

PRESSE

Die Rheinpfalz, 27.10.2020, über Marina Frenk: PDF

Veranstalter: Kulturamt Mannheim, Kulturbüro Ludwigshafen und Stadtbücherei Frankenthal in Kooperation mit den Vereinen Kultur Rhein-Neckar e.V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.

Namibia: Fragmentierte Erinnerung an die deutsche Kolonialvergangenheit

FR, 16. Oktober 2020 | 18.00–19:30

Mannheimer Abendakademie

Eintritt: Vorverkauf: 9 Euro, erm. Für Schüler*innen und Student*innen: 5 Euro. Anmeldung nur online!* Es gibt keine Abendkasse! Kulturparkett!

Uwe Timms Roman „Morenga“ war 1978 die erste deutschsprachige, kritisch-literarische Veröffentlichung über die deutsche Kolonialzeit in Namibia. Als 2003 der Zeichner Gerhard Seyfried den Roman „Herero“ vorlegt, warf man ihm zurecht eine eindimensionale Darstellung der Geschichte vor. Und der 2002 in London veröffentlichte Roman des südafrikanischen Schriftstellers André Brink „Die andere Seite der Stille“ über die Frauenverschickung nach Deutsch Südwestafrika, fand erst 2008 einen deutschen Verlag. Die Debatten veranschaulichen, wie belastet und fragmentiert die Erinnerung in Deutschland an die deutsche Kolonialvergangenheit ist. Auch die Stadt Mannheim hat von der kolonialen Vergangenheit profitiert. Eine Erinnerungs. Und Aufarbeitungskultur entsteht erst langsam und soll auch mit dieser Veranstaltung unterstützt und gefördert werden. Die Schauspielerin Bettina Franke liest Auszüge aus diesen Büchern. Der Literaturwissenschaftler Manfred Loimeier erläutert die Geschichten dazu.

Anmeldung bitte bei Dorit Rode, Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH. Tel. 0621-1076 116. D.rode@abendakademie-mannheim.de oder unter www.abendakademie-mannheim.de

Im Rahmen der einander-Aktionstage 2020

Schriftliche Version des Vortrags

PDF

Dokumentation

© foto: Alexander Bergmann

Veranstalter: Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH. KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V., Kulturparkett, Save-Me-Mannheim

Geraubte Unschuld

– Eine Veranstaltung zu dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen –

FR, 22. Nov 2019 | 19:30

Port25 – Raum für Gegenwartskunst | Hafenstr. 25–27, 68159 Mannheim

Eintritt frei

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen lädt der Internationaler Frauentreff Jungbusch herzlich ein:

„Geraubt Unschuld“

Zweisprachige Lesung mit der Schriftstellerin Nuriye Zeybek aus ihrem Roman „Geraubte Unschuld“. In ihrem Buch beschreibt die Autorin den Lebensweg von Asya, die trotz Gewalterfahrung in ihrer Familie ihren eigenen Weg findet. Im Anschluss daran wird Tuba Ibis auf Deutsch vorlesen.

Ausstellung „GRÜN BLAU FOTOGRAFIERT“ mit Fotografie von Melek Kilic. Ein Projekt der Theatergruppe der Creative Factory im Gemeinschaftszentrum-Jungbusch.

Moderation: Nazan Kapan | Leiterin des Mannheimer Frauenhauses e. V.

Dokumentation

© Alexander Bergmann
© Alexander Bergmann

Veranstalter: Internationaler Frauentreff Jungbusch

in Kooperation mit: KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. , Creative Factory, laboratorio17, Gemeinschaftszentrum Jungbusch, Vielfalt e. V., Port25

europa_morgen_land 2019/2020

Im letzten halben Jahrhundert hat sich Deutschland enorm verändert. Was heißt „deutsch“ heute? Das Land ist ohne die Geschichte der Einwanderungen nicht mehr zu verstehen. Zu dieser Geschichte Deutschlands gehört auch das Entstehen und Wachsen einer vielfältigen Literaturlandschaft mit Autorinnen und Autoren, die selbst oder deren Eltern nach Deutschland eingewandert sind. Die Literaturreihe „europa_morgen_land“ präsentierte bislang über 100 deutsch schreibende Autor*innen, wichtige Vertreter*innen der deutschsprachigen Literatur, die man weder überhören kann noch mag. Literatur spiegelt die diverse Gesellschaft, sie beschreibt die Konfliktlinien und das Scheitern, aber auch das Gelingen von vielfältigem Zusammenleben – sie bringt zur Sprache, was verhandelt werden muss. Nicht immer ist das harmonisch und leicht konsumierbar, aber es ist immer das Gespräch wert, das in dieser Reihe eine große Rolle spielt. Das literarische Werk ist eine Quelle für Genuss und Inspiration für Dialoge und auch für wachsendes Verständnis.

Termin

SO, 17.11.2019 | 17:00 | Hausboot | Ludwigshafen: Alexandra Friedmann

SO, 19.01.2020 | 17:00 | Port25 | Mannheim: Natascha Wodin

SO, 16.02.2020 | 17:00 | Stadtbücherei Frankenthal: Marko Dinic

SO, 01.03.2020 | 17:00 | Hausboot | Ludwigshafen: Meral Kureyshi

SO, 15.01.2020 | 17:00 | Port25 | Mannheim: Jaroslay Rudis

Programmflyer

PDF: hier

Presse

Mannheimer Morgen über Lesung von Natascha Wodin, 21.01.2020: PDF

Dokumentation

Lesung mit Natascha Wodin in Port25, Mannheim | © Yvonne Vogel
Lesung mit Natascha Wodin in Port25, Mannheim | © Alexander Bergmann
Lesung mit Natascha Wodin in Port25, Mannheim | © Alexander Bergmann

Veranstalter: Kulturamt Mannheim, Kulturbüro Ludwigshafen und Stadtbücherei Frankenthal in Kooperation mit den Vereinen Kultur Rhein-Neckar e. V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V.