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Agenda-21-Kino-Woche 2018: „Aufbrechen!“

19. bis 25. April 2018

Cinema Quadrat Mannheim


Unter dem Motto „Aufbrechen!“ laufen in demsorgfältig kuratierten Programm gesellschaftlich, politisch und sozialrelevante Filme, in denen vom Aufbrechen zu Neuem und vom Aufbrechen des Altenerzählt wird. Denkweisen werden zerbrochen, wenn eine interreligiöse Liebeerblüht, wenn lsbttiq-Geflüchtete für ihre Identität einstehen, wenn AIDS-Aktivisten auf die Krankheit aufmerksam machen oder in der Schweiz der 1970er für Frauenrechte gekämpft wird. In die Zukunft weisen gesellschaftliche Themen wie die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen, die Bemühungenum das Eingliedern von Geflüchteten oder das Nachdenken über unsere Essgewohnheiten. Im Anschluss an die Vorführungen finden Filmdiskussionen mit kompetentenGesprächspartner*innen statt. Zu den Filmen, die an Wochentagen aufgeführt werden, wird eine vormittägliche Schulkino-Vorstellungangeboten.

KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. beteiligt – wie in jedem Jahr – an der Vorbereitung und Durchführung der Agenda-21-Kino-Woche. Für die Filme „Fremde Tochter“ und „Alle gut haben wir uns besonders engagiert.

  • Fremde Tochter | DO, 19.04. | 19:30: in Mannheim gedrehtbehandelt die Liebe zwischen einer Deutschen und einem Türken und porträtiert die unterschiedlichen Milieus sehr genau. Diskussionspartnerin: Nazan Kapan, Stadträtin
  • Alles gut | MO, 23.04. | 19:30: geht es um Flüchtlingsfamilien geht es,  der die Hoffnungen und Probleme von Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Deutschlangbeschreibt. Diskussionspartner*innen: Jovica Arvanitelli, Landesverband der Sinti und Roma Baden Württemberg und Ali Ungan, Musiker und Mitbegründer der Orientalischen Musikakademie Mannheim(OMM)

 

Die Agenda 21-Kinowoche wird von verschiedenen gesellschaftspolitischenMannheimer Inititativen und Institutionen veranstaltet und orientiert sich anden Leitsätzen des Agenda 21-Aktionsprogramm der Vereinten Nationen, das 1992auf der Konferent für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro beschlossenwurde. Die Kinowoche steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeistersder Stadt Mannheim Dr. Peter Kurz.

Programm unter: PDF

 

 

„Kultur geht durch den Magen“: Spezialitäten aus Korea

– Koreanische Küche und koreanischer Tanz mit Kyung-Hee Lee-Schumacher. Kochen und Kultur erleben für Kinder und Erwachsene. –

SO, 4. März 2018 | 16:00–20:00

Lanz-Kapelle Lindenhof | Meerfeldstr. 87, Mannheim

In Kooperation mit der → Bürger-Interessen-Gemeinschaft (BIG) Lindenhofpräsentieren die Mannheimer Stadtevents alle paar Monate in der Lanz-Kapelle Lindenhof eine Kulturgruppe – seien es die Türken oder die Italiener, die Schwaben oder die „Fischköpfe“, …

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, dürfen die Teilnehmenden abstimmen, wie gut Ihnen der Abend gefallen hat. Mit viel Augenzwinkern erfahren wir so, welches die „beste Kultur“ ist (für allzu ernsthafte Menschen: Die Mannheimer wissen sehr gut, dass man – trotz möglicher Konflikte – am meisten profitiert, wenn Kulturen miteinander statt gegeneinander arbeiten. Deswegen wollen wir ja auch miteinander reden statt übereinander).

Teilnahmebeitrag
Damit alle Freude an „Kultur geht durch den Magen“ haben, können maximal 30 Personen teilnehmen. Pro angemeldetes Elternteil kann ein Kind unter 14 Jahre kostenfrei teilnehmen.
Anmeldeschluss: 28. Februar 2018, 8:00 Uhr.

Buchung

Online: hier

oder Teilnahmekarte im Vorverkauf beim Buchladen Lindenhof am Gontardplatz

 

Brecht und Hikmet – Die Namen der Liebe

– Ein poetischer Abend mit Rezitationen –

FR, 02.03.2018  | 20.00 Uhr

Galerie Arabeske | Dossenheimer Landstraße 69, 69121 Heidelberg 

Eintritt frei – Spenden willkommen

Die Parallelen im Leben des berühmten Schriftstellers, Dramatikers und Dichters Bertolt Brecht (1898 – 1956) und des bekanntesten Dichters der Türkei, Nazim Hikmet (1902-1963), sind bemerkenswert: Beide waren überzeugte Marxisten, beide wurden wegen ihren politischen Überzeugungen verfolgt, beide mussten ihre Heimat verlassen, beide lebten im Exil …

Beide Künstler verbindet auch, dass sie liebten und ihre Gefühle in Gedichte verwandelten. Ihre Liebesgedichte sind wie die Liebe selbst – intensiv, berührend, ernüchternd, schmerzhaft.

Jenseits ihrer gesellschaftlich-politischen Visionen offenbaren die Liebesgedichte von Brecht und Hikmet ihre sensible persönliche Seite und zeigen die sehr unterschiedlichen Facetten des Gefühls auf, das doch nur einen einzigen Namen kennt – die Liebe.

Ein poetischer Abend mit Rezitationen, vorgetragen von dem Schauspieler Baris Tangobay und der Kulturwissenschaftlerin und Mitgründerin von KulturQuer-QuerKultur Gisela Kerntke. Einführung durch die Kunsthistorikerin und Islamwissenschaftlerin Nuran Tanriver.

Veranstalter: Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V., KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.