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ENTSCHEIDEN – Eine Ausstellung über das Leben im Supermarkt der Möglichkeiten

Finissage am 6. Mai 2018

TECHNOSEUM | Museumsstraße 1, 68165 Mannheim


Bei der Finissage der Ausstellung ENTSCHEIDEN stehen die Menschen im Mittelpunkt, die sich entschieden haben, ihre Heimat zu verlassen und nach Mannheim zu kommen. Soll ich gehen oder bleiben? Und wenn ich gehe, wohin soll ich gehen? Auch am neuen Wohnort hört das Entscheiden nicht auf: Wo suche ich einen Partner? Was möchte ich arbeiten? In welcher Sprache erziehe ich meine Kinder? Und schließlich: Bleibe ich oder kehre ich zurück?

Die Ausstellung ENTSCHEIDEN führt in den Supermarkt der Möglichkeiten. Videofilme, Exponate, Statistiken, Texte und Hörstationen informieren über wissenschaftliche und persönliche Erkenntnisse zum Thema ENTSCHEIDEN – die Bandbreite reicht von Liebesbeziehungen bis hin zu Burnout-Erfahrungen.

Mitglieder Mannheimer Kulturvereine zeigen hier, wie sie sich persönlich an schwierigen Wegkreuzungen ihres Lebens entschieden haben, und geben auf diese Weise auch einen Einblick in die Entscheidungsspielräume ihrer Kultur. Jonka Hristova (Mitglied von KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V., Opernsängerin von  Nationaltheater Mannheim) wird u.a. unter dem Titel „Meine Heimat – so fern und so nah” das Lied der bulgarischen Migranten singen und eigene Gedichte lesen.

 

Vollständiges Programm unter: PDF

Agenda-21-Kino-Woche 2018: „Aufbrechen!“

19. bis 25. April 2018

Cinema Quadrat Mannheim


Unter dem Motto „Aufbrechen!“ laufen in demsorgfältig kuratierten Programm gesellschaftlich, politisch und sozialrelevante Filme, in denen vom Aufbrechen zu Neuem und vom Aufbrechen des Altenerzählt wird. Denkweisen werden zerbrochen, wenn eine interreligiöse Liebeerblüht, wenn lsbttiq-Geflüchtete für ihre Identität einstehen, wenn AIDS-Aktivisten auf die Krankheit aufmerksam machen oder in der Schweiz der 1970er für Frauenrechte gekämpft wird. In die Zukunft weisen gesellschaftliche Themen wie die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen, die Bemühungenum das Eingliedern von Geflüchteten oder das Nachdenken über unsere Essgewohnheiten. Im Anschluss an die Vorführungen finden Filmdiskussionen mit kompetentenGesprächspartner*innen statt. Zu den Filmen, die an Wochentagen aufgeführt werden, wird eine vormittägliche Schulkino-Vorstellungangeboten.

KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. beteiligt – wie in jedem Jahr – an der Vorbereitung und Durchführung der Agenda-21-Kino-Woche. Für die Filme „Fremde Tochter“ und „Alle gut haben wir uns besonders engagiert.

  • Fremde Tochter | DO, 19.04. | 19:30: in Mannheim gedrehtbehandelt die Liebe zwischen einer Deutschen und einem Türken und porträtiert die unterschiedlichen Milieus sehr genau. Diskussionspartnerin: Nazan Kapan, Stadträtin
  • Alles gut | MO, 23.04. | 19:30: geht es um Flüchtlingsfamilien geht es,  der die Hoffnungen und Probleme von Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Deutschlangbeschreibt. Diskussionspartner*innen: Jovica Arvanitelli, Landesverband der Sinti und Roma Baden Württemberg und Ali Ungan, Musiker und Mitbegründer der Orientalischen Musikakademie Mannheim(OMM)

 

Die Agenda 21-Kinowoche wird von verschiedenen gesellschaftspolitischenMannheimer Inititativen und Institutionen veranstaltet und orientiert sich anden Leitsätzen des Agenda 21-Aktionsprogramm der Vereinten Nationen, das 1992auf der Konferent für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro beschlossenwurde. Die Kinowoche steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeistersder Stadt Mannheim Dr. Peter Kurz.

Programm unter: PDF

 

 

„Kultur geht durch den Magen“: Spezialitäten aus Korea

– Koreanische Küche und koreanischer Tanz mit Kyung-Hee Lee-Schumacher. Kochen und Kultur erleben für Kinder und Erwachsene. –

SO, 4. März 2018 | 16:00–20:00

Lanz-Kapelle Lindenhof | Meerfeldstr. 87, Mannheim

In Kooperation mit der → Bürger-Interessen-Gemeinschaft (BIG) Lindenhofpräsentieren die Mannheimer Stadtevents alle paar Monate in der Lanz-Kapelle Lindenhof eine Kulturgruppe – seien es die Türken oder die Italiener, die Schwaben oder die „Fischköpfe“, …

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, dürfen die Teilnehmenden abstimmen, wie gut Ihnen der Abend gefallen hat. Mit viel Augenzwinkern erfahren wir so, welches die „beste Kultur“ ist (für allzu ernsthafte Menschen: Die Mannheimer wissen sehr gut, dass man – trotz möglicher Konflikte – am meisten profitiert, wenn Kulturen miteinander statt gegeneinander arbeiten. Deswegen wollen wir ja auch miteinander reden statt übereinander).

Teilnahmebeitrag
Damit alle Freude an „Kultur geht durch den Magen“ haben, können maximal 30 Personen teilnehmen. Pro angemeldetes Elternteil kann ein Kind unter 14 Jahre kostenfrei teilnehmen.
Anmeldeschluss: 28. Februar 2018, 8:00 Uhr.

Buchung

Online: hier

oder Teilnahmekarte im Vorverkauf beim Buchladen Lindenhof am Gontardplatz