Herzlich Willkommen

Geraubte Unschuld

– Eine Veranstaltung zu dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen –

FR, 22. Nov 2019 | 19:30

Port25 – Raum für Gegenwartskunst | Hafenstr. 25–27, 68159 Mannheim

Eintritt frei

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen lädt der Internationaler Frauentreff Jungbusch herzlich ein:

„Geraubt Unschuld“

Zweisprachige Lesung mit der Schriftstellerin Nuriye Zeybek aus ihrem Roman „Geraubte Unschuld“. In ihrem Buch beschreibt die Autorin den Lebensweg von Asya, die trotz Gewalterfahrung in ihrer Familie ihren eigenen Weg findet. Im Anschluss daran wird Tuba Ibis auf Deutsch vorlesen.

Ausstellung „GRÜN BLAU FOTOGRAFIERT“ mit Fotografie von Melek Kilic. Ein Projekt der Theatergruppe der Creative Factory im Gemeinschaftszentrum-Jungbusch.

Moderation: Nazan Kapan | Leiterin des Mannheimer Frauenhauses e. V.

Veranstalter: Internationaler Frauentreff Jungbusch

in Kooperation mit: KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. , Creative Factory, laboratorio17, Gemeinschaftszentrum Jungbusch, Vielfalt e. V., Port25

europa_morgen_land 2019/2020

Im letzten halben Jahrhundert hat sich Deutschland enorm verändert. Was heißt „deutsch“ heute? Das Land ist ohne die Geschichte der Einwanderungen nicht mehr zu verstehen. Zu dieser Geschichte Deutschlands gehört auch das Entstehen und Wachsen einer vielfältigen Literaturlandschaft mit Autorinnen und Autoren, die selbst oder deren Eltern nach Deutschland eingewandert sind. Die Literaturreihe „europa_morgen_land“ präsentierte bislang über 100 deutsch schreibende Autor*innen, wichtige Vertreter*innen der deutschsprachigen Literatur, die man weder überhören kann noch mag. Literatur spiegelt die diverse Gesellschaft, sie beschreibt die Konfliktlinien und das Scheitern, aber auch das Gelingen von vielfältigem Zusammenleben – sie bringt zur Sprache, was verhandelt werden muss. Nicht immer ist das harmonisch und leicht konsumierbar, aber es ist immer das Gespräch wert, das in dieser Reihe eine große Rolle spielt. Das literarische Werk ist eine Quelle für Genuss und Inspiration für Dialoge und auch für wachsendes Verständnis.

Termin

SO, 17.11.2019 | 17:00 | Hausboot | Ludwigshafen: Alexandra Friedmann

SO, 19.01.2020 | 17:00 | Port25 | Mannheim: Natascha Wodin

SO, 16.02.2020 | 17:00 | Stadtbücherei Frankenthal: Marko Dinic

SO, 01.03.2020 | 17:00 | Hausboot | Ludwigshafen: Meral Kureyshi

SO, 15.01.2020 | 17:00 | Port25 | Mannheim: Jaroslay Rudis

Programmflyer

PDF: hier

Veranstalter: Kulturamt Mannheim, Kulturbüro Ludwigshafen und Stadtbücherei Frankenthal in Kooperation mit den Vereinen Kultur Rhein-Neckar e. V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V.

Mannheim hilft! Kultur für die Seenotrettung von Flüchtlingen

Mehr Infos: PDF

Veranstalter: Bündnis „Sicherer Hafen Mannheim“:  Asylcafe Mannheim, Attac Mannheim, Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Neckar, Caritasverband Mannheim e.V., Christlich-islamische Gesellschaft Mannheim e.V., DGB Kreisverband Mannheim/Rhein-Neckar Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Mannheim e.V., Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche Mannheim, DIDF-Mannheim, Föderation Demokratischer Arbeitervereine e.V., Eine-Welt-Forum Mannheim e.V., Evangelische Kirche Mannheim, Feudenheimer Flüchtlingsforum,  Fridays For Future Mannheim, Forum der Religionen, Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim, Gesundheitstreffpunkt Mannheim e.V., IG Metall Mannheim, Jüdische Gemeinde Mannheim, Katholisches Stadtdekanat Mannheim, KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V., Mannheimer Abendakademie, Mannheimer Institut für Integration und interreligiöse Arbeit e.V., Mannheim sagtJa! e.V., MediNetz Rhein-Neckar e.V., Migrantinnenverein Rhein-Neckar e.V., Nationaltheater Mannheim, Orientalische Musikakademie Mannheim e.V., Save Me Mannheim, Seebrücke Mannheim, Stadtjugendring Mannheim e.V., Start with a Friend e.V., Ver.di Bezirk Rhein-Neckar

Deutschlands schwieriges Erbe: Die stillen Spuren der Kolonialzeit

MO, 14. Oktober | 19:00–21:00

Mannheimer Abendakademie | U1, 16-19, 68161 Mannheim | Saal

Eintritt frei

Anmeldung unter U102007 bei Tel. 1076-150

Vortrag: Prof. Dr. Manfred Loimeier

Die Bundesrepublik Deutschland sieht sich nicht als ehemalige Kolonialmacht, jedoch ruhen die Fundamente des deutschen Staatswesens auf dem imperialistischen Streben des 19. Jahrhunderts. Da sich die Bundesrepublik – im Gegensatz etwa zu Frankreich oder Großbritannien – nicht mit den Unabhängigkeitsbestrebungen afrikanischer Staaten in den 50er Jahren konfrontiert sah, konnten hierzulande Strukturen des Kolonialismus ungebrochen überdauern. Das zeigt sich zum Beispiel in TV-Serien, in denen Stereotypen der deutschen Kolonialliteratur fortwirken und den Glauben der weißen Überlegenheit fortschreiben.

Im Rahmen der einander.Aktionstage 2019

Veranstalter: KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V. und Save-Me-Mannheim.

(Post-)Kolonialer Stadtrundgang

SA, 12. Okt | 11:00-12:30

Treffpunkt: Schillerplatz

Referent: Dennis Beck, Lehrer


Seit 100 Jahren ist das Kapitel der deutschen Kolonialherrschaft beendet. Der koloniale Gedanke breitete sich bis weit in die einzelnen Städte aus und bestand auch lange Zeit nach dem Ende der sogenannten Schutzherrschaft weiter. Spuren dieser kolonialen Verwicklungen lassen sich im Stadtgebiet Mannheims festmachen, deren Erinnerung mit den Jahren verblasst ist. Auf einer (post-)kolonialen Spurensuche werden diese Verwicklungen in ihrem historischen Kontext beleuchtet. 


Der Rundgang lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der National- und Stadtgeschichte und deren kolonialen Verwicklungen ein. Die koloniale Vergangenheit ist dabei Bestandteil der Mannheimer Geschichte. Völkerschau, Kolonialdenkmal und Straßennamen sollen dabei Ausgangspunkt für koloniale Kontinuitäten und gegenwärtige Positionen im Umgang mit dem kolonialen Erbe sein.



Teilnehmer*innenzahl: Begrenzt auf 20 Personen

Anmeldung unter: i.francois@eine-welt-forum.de

Teilnahmegebühr: 5 Euro

Im Rahmen der einander-Aktionstage 2019

Veranstalter: Eine-Welt-Forum Mannheim e. V. in Kooperation mit der Abendakademie Mannheim, KulturQuer-QuerKultur Rhein-Neckar e. V. und save-me Mannheim